57.000 €
Spenden haben wir gesammelt und MOSAN für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung gestellt.
Mosan hat ein zirkuläres Sanitärsystem etabliert, das den Atitlán-See schützt, die lokalen Böden regeneriert, die Wirtschaft stärkt und die Lebensbedingungen der Menschen verbessert.
Der malerische Atitlán-See im Südwesten von Guatemala ist eine der wichtigsten Lebensquellen des Landes. Der Vulkansee liefert 18 umliegenden Gemeinden Wasser – zum Kochen, Waschen und Trinken. Für die Maya, die hier seit Jahrtausenden leben, ist “Abuela Atitlán” (Großmutter See) noch mehr: Der See ist ihr spirituelles Herz, das eng mit ihrer Identität verbunden ist.
Doch das Paradies kippt: Täglich werden etwa 43 Millionen Liter Abwasser zum Großteil ungeklärt in den See geleitet. Der Grund: Mangelnde Sanitärinfrastruktur. Die meisten Haushalte nutzen Latrinen, Klärgruben oder improvisierte Toiletten mit Leitungen, die außerhalb des Hauses irgendwo in der Natur oder direkt im See enden. Das kontaminierte Abwasser wird bei Regen weggespült und sickert in den Boden – eine Gefahr für Mensch und Natur.
Hier setzt Mosan an – ganzheitlich. Seit 2018 hat das Team um Gründerin Mona in der guatemaltekischen Gemeinde ein zirkuläres Trockentoiletten-System erfolgreich etabliert: Mosan stattet Haushalte, Schulen und die Gemeinde mit eigens entwickelten Trockentrenntoiletten aus, sammelt die Inhalte regelmäßig ein und verwandelt diese mittels Pyrolyse in hochwertige, mit Urin angereicherte Pflanzenkohle. Dieser ökologische Dünger geht direkt zurück in die lokale Landwirtschaft, wo er ausgelaugte Böden regeneriert und Feuchtigkeit im tropischen Boden speichert. Mona erklärt: “Unser System schützt nicht nur die Umwelt und vermeidet Wasserverschmutzung, sie stärkt auch die lokale Wirtschaft und schafft Job-Möglichkeiten.”
Seit 2024 sammeln wir an unseren Festival-Trockentoiletten Spenden für Mosan, um dieses System zu skalieren. Mosan und Goldeimer verbindet die tiefe Überzeugung, dass die Zukunft der Sanitärversorgung wasserlos, dezentral und kreislauforientiert ist.
“Mosan und Goldeimer sind zwei unterschiedliche Organisationen in zwei Ländern mit zwei Kulturen – und doch haben wir viele Gemeinsamkeiten. Vor allem verbindet uns die Leidenschaft, Kreisläufe zu schließen”, sagt Mona Mijthab, Gründerin und Direktorin von Mosan.
In diesen Feldern wirkt das Projekt
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Malte
Chief Shit Advisor»Goldeimer ist gemeinnützig und setzt sich für Kreislaufwirtschaft und den Zugang zu Klos für alle ein. Das Nachhaltigkeitsziel 6 der Vereinten Nationen (SDG 6: Zugang zu Trinkwasser und Klos) ist eines der am kritischsten unterfinanzierten Ziele.«


